TVA Vereinsreise nach Frankreich - Reisebericht / Tagebuch

Die Vereinsreise 2026 führte die TVA-Reisegruppe nach Frankreich. 26 Teilnehmer bereisten die Regionen Normandie und Bretagne mit dem krönenden Abschluss Paris am Ende der Reise. Unsere Reisetagebuch zeigt, was die Gruppe alles erlebt hat:
Tag 1 - 31.5.2026 Anreise nach Le Havre

„Herzlich willkommen zur 12. Vereinsreise“. Mit dem Bus geht es zunächst von Altbach nach Karlsruhe.

Dort steigen wir um in den ICE nach Paris.

Auch auf dieser Reise ist wieder bestens für die Verpflegung unterwegs gesorgt.

Am Gare de l‘Est in Paris werden wir von unserem Reiseleiter Andreas empfangen.

Wir verlassen Paris gleich wieder und fahren mit unserem Reisebus weiter an den Atlantik.

Bei Giverny erreichen wir die Region Normandie. Die Normandie gehört zu den meistbesuchten Reisezielen Frankreichs. Beeindruckende Landschaften wechseln sich ab mit geschichtsträchtigen Monumenten, malerischen Stränden und wundervollen Dörfern.

Wir unterbrechen unsere Fahrt in Rouen. Der Place du Vieux-Marché ist von schönen Fachwerkhäusern gesäumt.

Andreas ist ein wandelndes Geschichtslexikon. Er weiß einfach alles über die Geschichte der Normandie.

Die Rue du Gros-Horloge führt uns …

.. zur imposanten Kathedrale Notre-Dame.

Am Abend erreichen wir unser Hotel in Le Havre. Hier bleiben wir für drei Nächte.
Tag 2 - 1.6.2026 Alabasterküste und Honfleur

Heute erkunden wir zunächst die Orte der Alabasterküste. Wir beginnen unsere Rundfahrt in Fécamp. Die charmante Hafenstadt voller Geschichte und maritimer Tradition war einst Frankreichs wichtigster Kabeljauhafen. Sie ist bekannt für ihren Likör.

Der Palais Bénédictine ist die Wiege des berühmten Kräuterlikörs.

Nachdem wir das Museum und die Produktionshalle …

.. sowie den Keller besichtigt und einiges über die Herstellung des bekannten Getränks erfahren haben, …

.. bekommen wir eine Kostprobe des Likörs serviert.

Zweite Station ist der beliebte Badeort Étretat, der berühmt ist für die kalkbleichen Steilklippen, aus denen Wind und Wetter majestätische Bögen mit grandiosen Durchblicken gewaschen haben.


Zurück in Le Havre sehen wir eine Stadt, die im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und anschließend im „Betonstil“ wieder errichtet wurde.

Für die UNESCO zählt die modern wieder aufgebaute Stadt seit 2005 zum Welterbe.

Über die spektakuläre Hängebrücke „Le Pont de Normandie“ an der Mündung der Seine in den Ärmelkanal fahren wir auf die andere Flussseite nach Honfleur.

Honfleur ist der hübscheste Hafen der Normandie, die Perle der Côte Fleurie.

Der Vieux Port, umgeben von Schiefer bedeckten Fassaden am Quai Ste-Catherine, geht auf das 17. Jahrhundert zurück.

Hier genießen wir den Nachmittag bei bestem Wetter.
Tag 3 - 2.6.2026 Blumenküste und Calvados

Heute erkunden wir das Département Calvados. Wir beginnen unsere Tour im schönen Dörfchen Beuvron-en-Auge.

Am Dorfplatz wie aus dem Bilderbuch begegnen uns blumengeschmückte Fachwerkhäuser

Die Kirche Saint-Martin, 1640 erbaut, steht in einem der schönsten Dörfer Frankreichs.

Hier gönnen wir uns einen Kaffee und ein Croissant.

Weiter geht es nach Trouville, einem Seebad voller Charme

Der Ort hat einen 2 km langen Sandstrand, ein Casino und …

.. und die denkmalgeschützte Fischhalle „Halle aux Poissons“

Das Angebot in der Fischhalle lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen


Mit einem kleinen Fährboot fahren wir hinüber nach Deauville.

Das mondäne Seebad lockt jedes Jahr viel Prominenz in den Ort und an den schönen Strand

Die Umkleidekabinen der im Art-déco gebauten Bains Pompéiens (Badehäuschen) sind nach bekannten Filmstars benannt.

Das Casino im Louis-XV-Stil

Deauville war beliebtes Motiv der Impressionisten.

Wir beschließen den Tag mit einem Besuch bei einem bekannten Calvados-Produzenten.

Nach einer tollen Multi-Media-Show …

.. testen wir den Calvados, den berühmten Apfelbrand aus der Normandie
Tag 4 - 3.6.2026 Landungszonen und Bayeux

Heute besuchen wir die Landungszonen der Alliierten vom 6. Juni 1944.

Vom Aussichtspunkt blicken wir auf den Ort Arromanches und die britische Landungszone „Gold“.

Im Meer sind Überreste des ehemaligen künstlichen Hafens zu sehen. Wir besichtigen das Musée Débarqement (das große Gebäude im Vordergrund).

Das Museum liegt im Badeort Arromanches-les-Bains. Er war eines der vorrangigen Ziele der Alliierten am D-Day.


Das Museum berichtet über die Landung der Alliierten …

.. und erklärt mit Modellen den Bau des künstlichen Hafens „Mulberry B“.

Unser nächster Stopp ist im nur 8 km entfernten Ort Bayeux. Er wurde als einzige Stadt in der Normandie im Zweiten Weltkrieg verschont und verfügt deshalb noch über eine gut erhaltene Altstadt.


Das beherrschende Gebäude des Ortes ist die große Kathedrale …

.. mit ihren vollständig erhaltenen Bleiglasfenstern

Bevor wir das Gebiet der Landungszonen verlassen, besuchen wir noch den deutschen Soldatenfriedhof von La Cambe.


Wir unterbrechen unsere Fahrt nach St-Malo bei Avranches. Von hier haben wir einen tollen Blick auf Mont-St-Michel.

Unsere Reisebegleiter überraschen uns - zusätzlich zur schönen Aussicht - mit einem süßen Picknick und Cidre.


Hier entsteht auch unser Gruppenbild.

Dann überqueren wir die Grenze zur Region Bretagne.

Am späten Nachmittag erreichen wir unseren nächsten Standort. Die Altstadt von St-Malo ist komplett von einer Festungsmauer umgeben.

Unser Hotel für die nächsten drei Nächte liegt mitten in der Altstadt.
Tag 5 - 4.6.2026 Die Bucht von Mont-St-Michel und der Klosterberg

Wir beginnen den Tag mit dem Besuch des Klosterbergs von Mont-St-Michel.


Der Abteiberg erhebt sich majestätisch über Polder und Salzwiesen, die bei Flut weitgehend vom Meer bedeckt sind.

Durch die engen Gassen des Dorfes arbeiten wir uns auf den Granitkegel nach oben.

Das Kloster liegt auf fast 100 Meter über dem Meer.

Von oben haben wir einen schönen Ausblick auf die Salzwiesen und das Wattenmeer.


Die Abteikirche besitzt einen schönen Kreuzgang.

Unterhalb des Klosters liegt das Dorf mit seinen historischen Gebäuden und engen Gassen.


Mont-St-Michel ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Frankreich.

Zweites Tagesziel ist die Austernstadt Cancale mit dem vorgelagerten Point du Grouin.

Vom Kap aus sehen wir zum weißen Leuchtturm und auf die wilde Küste der Bucht.

Das einstige Piratennest Cancale schmiegt sich malerisch in eine enge Bucht.

Selbstverständlich besichtigen wir auch eine Austernzucht.

Nach einem Rundgang durch die Austernfarm „La Ferme Marine“ …

.. dürfen wir die leckeren Austern auch verkosten - begleitet von einem Glas Weißwein.

Tag 6 - 5.6.2026 Ausflug zur Insel Brehat

Heute fahren wir nach Paimpol. Vom Pointe de l'Arcouest geht es mit dem Schiff hinüber zur Insel Brehat.

Zunächst umrunden wir die Insel mit dem Boot ...

... bevor wir an der Embarcadère Port Close von Bord gehen.


Andreas erläutert uns die Blumeninsel mit ihrer Aufteilung in eine Nord- und eine Südinsel

Dann haben wir Freizeit, um die Insel zu erkunden.


Als wir vier Stunden später wieder abfahren, ist Ebbe und wir müssen zu einem Einstieg gehen, der vorher noch unter Wasser lag. Der Tidenhub in dieser Region beträgt bis zu 14 Meter.

Auf der Rückfahrt machen wir noch im Seebad Dinard Station.

Der Badeort besitzt einen großen Sandstrand, den Plage de l’Ecluse.

Von Dinard fahren wir mit einem Fährboot hinüber nach St-Malo.

Unterwegs haben wir den schönsten Blick auf die Ville Close der Stadt.



Durch die schöne Altstadt gehen wir zurück zu unserem Hotel.


Die Cathédrale St. Vincent liegt mitten in der Altstadt.
Tag 7 - 6.6.2026 Fahrt nach Paris

Wir verlassen heute St-Malo und fahren nach Paris.

Unser erster Halt ist in Fougéres, eine Stadt mit mittelalterlicher Architektur und dem Chateau Fougéres.


Das Chateau ist eine der größten Burganlagen Europas.

Extra für uns (?) wurde ein Schwertkampf inszeniert.

Die Verteidigungsanlage aus dem 12. bis 15. Jahrhundert mit ihren 13 Türmen hat eine Gesamtfläche von zwei Hektar.


Die Burg wurde bereits 1862 zum historischen Monument erklärt.


Vor der Weiterfahrt stoßen wir auf die frisch gebackene Oma Christa an.

Nächster Stopp ist in Chartres. Die Stadt ist u.a. für ihre Kathedrale bekannt.


Es ist die älteste hochgotische Kathedrale, die bis heute erhalten ist.

Der Kirchenbau bietet uns nahezu vollständig erhaltene Glasgemälde und zahlreiche Skulpturen und Reliefs.

Am späten Nachmittag erreichen wir Paris.

Abends besucht ein Teil der Reisegruppe eine Show im Variete Paradis Latin, während eine andere Gruppe eine Lichterfahrt auf der Seine unternimmt.
Tag 8 - 7.6.2026 Paris

Unser Hotel liegt direkt gegenüber des Gare du Nord.

Bei der Stadtbesichtigung fahren wir zunächst mit der Metro zu unserem ersten Ziel.

Zuerst besuchen wir die Basilika Sacre Coeur, eines der symbolträchtigsten Bauwerke der französischen Hauptstadt.

Anschließend bummeln wir über die gepflasterten Gassen des Montmatre-Hügels.

Die Brücke „Pont Neuf“ wurde nach den Ideen von Christo und Jeanne-Claude vom Künstler JR verhüllt.

Blick über die Prachtstraße Champ Élysées auf den Arc de Triomphe.

Vor uns die École militaire und der Invalidendome

Unsere Rundfahrt geht vorbei am Eiffelturm …

: .. und über die Seine.

Der Jardin du Luxembourg und das schöne Luxemburger Schloss

Im Panthéon sind unter anderem Marie Curie, Victor Hugo und Simone Veil bestattet.

Wir streifen durch die Gassen des Quartier Latin.

Die Kathedrale Notre Dame ging 2019 in Flammen auf. Nach einem aufwendigen Wiederaufbau wurde sie im Dezember 2024 wieder eröffnet.

Zu unserem Abschiedsabend werden wir von unseren Reisebegleitern in das Restaurant „Au Chien Qui Fume“ (Rauchender Hund) zu einem köstlichen Menü eingeladen.


Wir bedanken uns bei unserem hervorragenden Reiseleiter Andreas, der uns mit seiner sehr guten Organisation der einzelnen Reisetage und seinem unerschöpflichen Wissen über die Normandie, die Bretagne und Paris begeistert hat.

Auf dem Heimweg von unserem Lokal kommen wir noch am Louvre vorbei.
Tag 9 - 8.6.2026 Paris auf eigene Faust und Heimreise

Wir erkunden die französische Hauptstadt in kleinen Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Eine Gruppe hat eine Tour auf den Eiffelturm gebucht.

Mit dem Schrägaufzug geht es zur zweiten Etage (116 m).


Blick auf die russische Kirche und Montmatre im Hintergrund

Champ-de-Mars und Montparnasse


Dann fahren wir hoch zur Spitze (276 m).

Die Aussichtsterrasse bietet einen Blick auf die Seine-Insel …

.. den Triumphbogen …

: .. sowie das Trocadéro mit dem Palais Chaillot und dem Jardin de Trocadéro


Dann geht es vom Gare de l’Est mit dem ICE wieder nach Hause.

Au revoir Andreas
Nach 9 Tagen fahren wir glücklich und zufrieden wieder zurück. Wir haben gemeinsam viel erlebt. Das interessante Programm hat uns die Regionen Normandie und Bretagne nähergebracht. Wir haben viele Reisehöhepunkte gesehen – insbesondere die beiden französischen Hauptattraktionen Mont-St-Michel und Paris. Wir haben die französische Küche probiert und zusammen viel Spaß gehabt. Jetzt freuen wir uns schon auf die nächste Vereinsreise.